Donnerstag 13.September 19.00 Uhr

Geschichten der Ökonomie

Volker Stahlmann, ehemaliger Professor der Betriebswirtschaftslehre an der TH Nürnberg las 3 selbstverfasste Kurzgeschichten: "Retrologistik", "Die Zeit und das gute Leben", "Alternativlos". Es handelte sich um Erzählungen über gelungene, aber auch gescheiterte Transformationen in eine Postwachstumsgesellschaft und nachhaltige Lebensweise mit realem, teils visionären Hintergrund.

Musikalisch begleitet wurde er von Anna Späth (Klangraum Schönberg), die auf mehreren Instrumenten (Polychord, Gitarre, Cello, Trommel etc.) und mit verschiedenen Effekten (z.B. fallende Geldmünzen, elektronischer loop) Klangwelten erzeugte, in welche die drei Geschichten einfühlsam eingebunden wurden.

Samstag 4. August 15.00 Uhr

Der Kasper erzählte vom Geld

Die erste Geschichte handelte von der Gier, die durch Geld (das nicht verdirbt) ausgelöst wird und wodurch

die natürlichen Fischbestände des Baikalsees erschöpft wurden.

Nach einer Erfrischungspause ging es um die wundersame Geldvermehrung. Das Schneeballprinzip erlaubte dem Zauberer die Bezahlung von Zinsen aus dem jeweils neu eingeworbenen Geld. Am Schluss wollten aber Räuber und Teufel gleichzeitig ihr Geld zurück. Dank seiner Gretel kam der Kasper ungeschröpft davon.

Entwickelt und gespielt wurde von Volker Stahlmann unter Mitwirkung von Christa Moritz.

Sowohl Kinder (ab 2 Jahren!) als auch Erwachsene nahmen aufmerksam am Spielverlauf teil.


Donnerstag 26.Juli

"Vamos a Buenos Aires-Tango and more"

Fulminante Tanzeinlagen von Wolfgang Krause (Tanzfabrik Nürnberg) und Liane Banu sowie eifrige Mittänzer (ab 3Jahren) umrahmten die großartig von Helen Kluge (Saxophon) und Daniel Zacher (Akkordeon) gespielten Tango-Stücke (Valse,Milonga, Tango Argentino). Darüber hinaus wurden auch Sonaten nach J.S.Bach, Scarlatti und Teleman präsentiert. Ein gelunges Arrangement, welches das gesamte Publikum begeisterte (zu südamerikanischen Temperaturen - der Klimawandel ließ grüßen).

 


 

Donnerstag, 21. Juni besuchte uns der

Arbeitskreis Umwelt-/Arbeitsschutz  der

Deutschen Post, verbunden mit einer Führung

durch den Kulturbahnhof und Gesprächen über

Inhalt und Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie.


Samstag 16. Juni 15 - 21.00 Uhr

Treffen mit ehemaligen Studenten mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch und einer (etwas anders gearteten) Vorlesung.



Montag 14. Mai 19.00 Uhr

Vortrag von Claudia Kemfert: Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energie-

wende. Warum wir sie verteidigen und vorantreiben müssen!

 

Ihre Bekanntheit als engagierte Verfechterin der Energiewende ließ dem Bahnhof wiederholt seine Platzgrenzen spüren. Claudia Kemfert machte deutlich, dass eine klare Linie in der Energiepolitik fehlt (z.B. Zeit- und Beschäftigungsplan für den Braunkohleausstieg, Verteuerung der Emissionszertifikate, Aufbau dezentraler, lastnaher und intelligent vernetzter Energieversorgungsstrukturen, Förderung statt Ausbremsung von Bürgergenossenschaften ). Damit verliert Deutschland seine Glaubwürdigkeit und verspielt internationale Wettbewerbschancen. Digitalisierung und Dezentralisierung der Energieversorgung sowie Wärmeverbrauch, Verkehr, Strom-erzeugung müssen zusammen gedacht werden. Obwohl die Stromeigenversorgung in Privathaushalten und im gewerblichen Bereich gute Fortschritte macht kam in der Diskussion auch Politikverdrossenheit zum Ausdruck;  im Landkreis Nürnberger Land wird die Energiewende geradezu verschlafen (Strom aus erneuerbaren Energien nur ca.10% gg. 36% in Gesamt-Deutschland  -  rühmliche Ausnahme: die Kommune Offenhausen). Von dem Angebot, ihr jüngstes Buch „Das Imperium schlägt zurück“  signiert zu erhalten, wurde ausgiebig Gebrauch gemacht.

 


Montag 23. April 8.00 -12.00 Uhr

Sehen und Gestalten mit Schülerinnen und Schülern des Förderzentrums Lauf angesichts der ersten sieben Bilder des GENESIS-Zyklus

(Betreuung: Renate Kirchhof-Stahlmann, Ulrike Gärtl, Katharina Tallner)

 


Donnerstag 5. April 19.00 Uhr

Vortrag Michael Kopatz: Ökoroutine - damit wir tun, was wir wissen

Unsere Enkel werden uns eines Tages fragen: Warum habt ihr nichts getan ? Eigentlich habt ihr alles gewusst: dass die Gletscher schmelzen,  Arten rapide aussterben und auf unserem endlichen Planeten Erde ein unendliches Wachstum unmöglich ist. Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland wünscht ja auch die Energie-, Ernährungs-

und Verkehrswende, aber die Politik ist unentschlossen und mutlos. Dabei fordern sogar Unternehmer schärfere Rahmenbedingungen für alle. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut plädierte deshalb für ein konsequentes Anheben von Umweltstandards als z.T.  leicht umsetzbare politische Maßnahmen, aber auch den Stopp im Straßen- und Flughafenausbau und der Ausweisung immer neuer Wohn- und Gewerbegebiete und zeigte viele positive Beispiele neu entstehender Lebensqualität durch Initiativen der Zivilgesellschaft auf.


   Samstag 10. März 10.00 - 16.00 Uhr

  Rollenspiel zum Grimm´schen Märchen „Der Fischer und seine Frau

  Die Teilnehmer schlüpften in verschiedene Rollen des Grimm´schen Märchens (der Butt, der Fischer und seine   

  Frau), spielten aber auch die verschiedenen Triebkräfte der Unersättlichkeit, die den Menschen sowohl in

  seinem angeborenen Wollen, als auch dem meist künstlich anerzogenen Habenprinzip kennzeichnen. Volker   

  Stahlmann las die Geschichte mit präsentierten eigenen Zeichnungen vor, Pfarrer Thomas Zeitler vom Lorenzer

  Laden moderierte und Susanne Gutmann führte als Psychodramatikerin Regie. Diskussionen über eigene

  Erfahrungen und Erkenntnisse begleiteten das Spiel.

 

Freitag 16. Februar 16.00 Uhr

Schattenspiel „Glockenprinz und Blumenprinzessin“

 Viele Kinder mit ihren Eltern strömten zu dem Schattenspiel „Glockenprinz und Blumenprinzessin“  das mit ca. 1 Meter großen, von Schülerinnnen der 7. Klasse des Kaufbeurer Mariengymnasiums (aus dem Jahr 1982!) kunstvoll angefertigten Figuren, aufgeführt wurde. Die Geschichte wurde musikalisch begleitet von Dagmar Waßmann, für Licht und Geräusche war Jürgen Lassauer zuständig. Die Schattenspieler waren Volker Stahlmann (der auch das Drehbuch verfasste), Renate Kirchhof-Stahlmann und Christa Moritz. Das Schattenspiel wurde in der Generalprobe als Film aufgenommen von Rudolf Thiessen.